Tag 10 (06.08.2022)

Von Ísafjörður zum Hotel Laugarhóll, Hólmavík

Wie eigentlich an jedem Abend schauten wir auch gestern vorm Schlafen noch einmal auf die WetterApp. Für heute sagte sie Dauerregen voraus und wir hatten uns bereits damit abgefunden, die Regenkleidung bereits zur Abfahrt anzulegen.

Ein letzte Blick auf Ísafjörður

Heute Morgen nieselte es nur leicht und ein neuer Blick aufs Handy brachte ein viel schöneres Ergebnis. Ab 09:30 Uhr sollten die Regenwolken sich verziehen und wenn das Bild stimmen würde, so würden wir den Regenwolken folgen… allerdings mit einem sicheren Abstand 😊

Also ging’s los in einen grauen Morgen. Wolken waren in der grauen Masse nicht auszumachen, Sonnenstrahlen zunächst auch nicht. Die Straßen waren noch naß vom vorausziehenden Regen und der Verkehr hielt sich sehr in Grenzen.

Nach knapp 100 gefahreren Kilometern fiel mir irgendwann ein, dass heute irgendetwas anders war… stimmt! Wir fuhren nur auf perfektem Asphalt… keine Schotter- oder Buckelpiste… einfach freie Fahrt.

Die Straße gehört uns!

Teepause

Daher gibt es von der Fahrt nicht viel zu berichten, trotzdem waren die Landschaften immer wieder einen Fotostop wert.

Als wir schließlich gegen 15:00 Uhr unser heutiges Ziel erreicht hatten, wartete bereits unser nächster Checkpunkt auf der To-Do-Liste: der Sprung in den Hot Pot.

Blick auf die benutzbaren Hot Pots

Zum Hotel gehört eine heiße Quelle, die einen Original-Hot Pot (Badeverbot wegen Denkmalschutz), einen Natur-Hot Pot und einen Hot Pot-Pool versorgt. Die Fotos können gar nicht beschreiben, wie toll es sich darin anfühlt. Wir waren schließlich zwei Stunden in dem warmen Wasser (zwischen 38° und 40°!).

Sieht aus wie eine „normale“ Badeanstalt… aber viel schöner!

Und den hätte ich gerne im Garten!!

Danach gönnten wir uns dann noch einen kleinen Rundgang zum nahen „Heimatkundemuseum“:
eine erhaltene Bauernkate aus dem 18.Jahrhundert zeigte ziemlich deutlich, wie hart das Leben auf Island damals war.

Einfamilienhaus im 18.Jahrhundert, aber mit warmen Pool!

Vielleicht wird diese Energiequelle wieder aktuell??

Einbauküche im 18.Jahrhundert

Last not least: der Hausherr sitzt über der Buchhaltung 😉

Zum Abend gab es im Hotel ein isländisches Dinner-Buffet mit isländischen Spezialitäten. Optisch eher Hausmannskost, aber extrem lecker. Mein Favorit war eine Art Kartoffelgratin mit Kabeljau, Sönke war hin und weg vom Meat Loaf mit einer exotischen Soße (mit Rotwein…). Ach ja, zum Desert gab es frischen Käsekuchen, wahlweise mit Sahne oder Karamellsoße… und jetzt auf die Couch 😊

2 Kommentare

  1. Hört sich nach Schlemmen an und den Hot Pot hätte ich auch gerne im Garten.
    gute Fahrt heute ohne Regen. LG Gittus

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