Tag 5

Reykjavik

Schlechte Nachrichten für die Biker unter euch… heute rollten wir nicht einen Meter, also gibt es keinen Fahrbericht.

Reykjavik – Teil des Hafens

Stattdessen machten wir Reykjavik zu Fuß unsicher (unsere 10.000 Schritte haben wir übererfüllt!).

Mit freundlicher Unterstützung von Google Maps wanderten wir (fast) alle erreichbaren Sehenswürdigkeiten ab.

Die Hallgrimmskirkja

Da unsere Unterkunft sehr zentral in unmittelbarer Nähe der Hallgrímskirkja liegt (die Kirche ist quasi das Wahrzeichen von Rejkjavik), lag uns die Stadt zu Füssen.

Rejkjavik bietet in der Innenstadt eine spannende Mischung älterer, kleiner und bunter Häuser sowie moderne Glasfassaden, wie man sie in jeder Metropole der Welt findet. Die Hauptstadt Islands ist die nördlichst gelegene Hauptstadt der Welt (Breitengrad 64° 08′ N, 269 Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises)

Neben dem Hausbestand hatten wir das Gefühl, dass fast überall gebaut wird, sogar der Hafen scheint eine große Baustelle zu sein. Heute allerdings lagen alle Baustellen im Tiefschlaf.

Der erste Montag im August (also diesmal der 01.August!) ist in Island ein Feiertag, der sogenannte Commerce-Day. Dieser „Tag des Handels“ ist ein arbeitsfreier Tag für die allgemeine Bevölkerung, Schulen und die meisten Geschäfte sind geschlossen.

Das war natürlich eine kleine Überraschung, denn tatsächlich waren nur die „Tourismus“-Geschäfte und Restaurants, Kneipen und Museen geöffnet.

Nach einer kurzen Stippvisite bei der Skulptur „The Sun Voyager“ landeten wir im Nationalmuseum Islands und schauten uns im Zeitraffer die isländische Geschichte an.

The Sun Voyager

Das gab so ein paar Aha-Erlebnisse. Ich wusste z.B. nicht, dass sich Engländer und Deutsche bereits im 15.Jahrhundert um Fangrechte vor Island gestritten haben… offenbar ohne die Isländer überhaupt zu fragen!

Man lernt nie aus

Exponate aus ferner…

… und näherer Vergangenheit

Weil wir eigentlich übermorgen eine Whalewatching-Tour gebucht hatten, schauten wir uns deshalb heute eine Wal-Ausstellung an.

Imposant! Nicht nur die Größe der Exponate, auch die Informationen (Hoden mit dem Gewicht einer halben Tonne… weg mit den Bildern!) waren mir in dieser geballten Form so nicht bekannt.

Unglaublich, was der mit der „Antenne“ anstellen kann…

Auf dem Rückweg pingte dann plötzlich mein Handy und die Waltour wurde abgesagt. Angeblich ausgebucht, das Geld (von der Kreditkarte abgebucht) würde umgehend zurückgebucht werden. Jetzt bin ich wirklich neugierig.

Eigentlich wollten wir uns Wale an einem der nächsten fahrfreien Tage anschauen, das war nun nicht mehr möglich.

Also haben wir mehr oder wenig hektisch im Zimmer die Route gecheckt, die möglichen Häfen und Anbieter gesucht (manchmal ist das Internet ja doch eine Hilfe…) und die Wal-Beobachtung dann in eine Tages-Etappe eingebaut. Wir werden am 07.August für zwei Stunden auf ein Boot steigen und danach knappe drei Stunden weiterfahren. Die Tour wird dann ein bisschen begradigt, passt scho!

Und heute werden wird den Abend vermutlich in der Altstadt ausklingen lassen.

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