Tag 2 (02. August)

Was kann man über diesen Tag sagen? Ohne Frühstück aufs Moped, Navi ein und los… und was macht das verrückte Ding? Schickt mich über Schotterpisten direkt vor das nächste McDrive.

Und hier geht es zur Autobahn?

Und hier geht es zur Autobahn?

Eigentlich wollte ich zur Autobahn, aber das war ein Zeichen!

Nach einem ordentlichen Kaffee und einem nicht ganz so ordentlichen Weichbrötchen mit Ei (weiß der Himmel, was das war?) ging es dann auf die Piste. Immer Richtung Stockholm. Das Wetter war gut, die Bahn frei. Was will das Bikerherz mehr.

Dann, bei Södertälje, runter von der Bahn in Richtung Campingplatz. Den hatte ich mir im Internet ausgesucht. Irgendwann stand ich in einer Neubausiedlung, drehte dort zwei Ehrenrunden und musste schließlich feststellen: dies war mal der Campingplatz. Also im Navi die nächste Tagestour aktiviert und weiter… bis zum nächsten Campingplatz.

Vorher ging es jedoch erneut auf die Autobahn und da hat es mich erwischt. Ich sah die Wolken zwar rechtzeitig aber verspekuliert mich total („Bis zum nächsten Rastplatz schaffst Du es noch!“). Bis zur nächsten Brücke klappte es gerade noch und dann wurde es dunkel. W a s s e r !!!
Topcase auf, rein in die Regenklamotten und weiter. Auf dem Standstreifen zu warten, schien mir keine gute Idee.
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Letztlich dauerte der Regen nicht lange und ich fand dann auf dem Weg nach Uppsala einen richtig guten Campingplatz bei Strängnäs. Zum Abendbrot gab’s zur Belohnung einen Hamburger mit Blick auf den See.

Einziger Nachteil: kein WLAN!! Aber auf jeder Tür ein Poster, dass man den Platz auf Facebook „liken“ soll.

Diese Schweden!

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